Archiv der Kategorie 'Arbeitskämpfe/Soziale Kämpfe'

Solidaritätskundgebung für belgische Ford-KollegInnen


Am 19.2. fand eine Solidaritätskundgebung für die belgischen Ford-KollegInnen aus Genk vor der Landesvertretung Nordrhein-Westfalens in Berlin statt. Mit ihren deutschen KollegInnen hatten sie im November 2012 vor der Europazentrale in Köln gegen die Schließung ihres Standortes mit Verlust von 10.000 Arbeitsplätzen demonstriert und danach Strafbefehle wegen „schwerem Landfriedensbruch“ erhalten. Die Solidaritätskundgebung wurde von einem Bündnis aus dem Klassenkampfblock Berlin, dem Netzwerk IT und der IWW-Ortsgruppe Berlin getragen. Dabei wurde eine Protesterklärung verlesen, die anschließend in der Landesvertretung übergeben wurde. In ihr wurde die Einstellung aller juristischen Verfahren durch politische Einflussnahme der EntscheidungsträgerInnen (insbesondere des Justizministers Kutschaty) auf die zuständige Staatsanwaltschaft gefordert.
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Protestkundgebung von entlassenen Lohnarbeiterinnen und Lohnarbeitern des Amadeus Hostels


Unter dem Motto: „Für Euch ist es Urlaub, für uns ist es Ausbeutung!“ fand am 15.02.2014 eine Kundgebung vor dem Amadeus Hostel in der Brunnenstraße 70, 13355 Berlin statt. Die Kundgebung wurde von einer Gruppe gefeuerter, überwiegend englischsprachiger Angestellten des Amadeus Hostels initiiert, die u.a. von der Berliner Erwerbsloseninitiative Basta! unterstützt wurde. Außerdem beteiligten sich an der Protestaktion die Berliner FAU, DIE LINKE sowie unsere Berliner IWW-Ortsgruppe.

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Solidarität mit den Ford-Kollegen aus Belgien und Deutschland!

Am 7. November 2012 protestierten 200 KollegInnen und GewerkschafterInnen aus dem belgischen Ford-Werk in Genk vor der Europazentrale Ihres Unternehmens in Köln gegen die geplante Schließung ihres Werks und die Vernichtung von knapp 10.000 Jobs. Dabei kam es innerhalb kurzer Zeit zu einem massiven Polizeieinsatz gegen die demonstrierenden ArbeiterInnen mit Einkesselung und Festnahmen. Dieses Vorgehen der Polizei bei Arbeitskämpfen ist in Deutschland bisher relativ außergewöhnlich. Offensichtlich verließen die KollegInnen den erlaubten Rahmen, der von den etablierten und angepassten Gewerkschaften in diesem Land stets eingehalten wird.

Wir unterstützen den konsequenten Kampf der Ford-KollegInnen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze in jeder Form. Da die Kapitalseite hier und anderswo stets mit harten Bandagen für ihre Interessen agiert, ist eine offensive Gegenwehr unerlässlich. Wir stellen uns damit voll hinter alle Forderungen der Ford-KollegInnen – ein Angriff auf Eine(n) ist ein Angriff auf Alle! Deshalb drucken wir hier die Erklärung des „Solidaritätskreises 7. November“ ab:
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